Seit Freitagabend existiert der Heimat- und Verkehrsverein in Niederwürzbach nur noch auf dem Papier. Nach einem Bericht des SR wurde der Vorstand in einer Sondersitzung zwar entlastet, es stellte sich allerdings kein neuer Vorsitzender zur Verfügung.

Im Niederwürzbacher Heimat- und Verkehrsverein (HVV) herrscht derzeit keine gute Stimmung. Am Freitagabend trafen sich die Mitglieder, um über die Zukunft des Vereins zu entscheiden. Ergebnis: Ohne neuen Vorsitzenden existiert der HVV derzeit nur noch auf dem Papier.

Wie der SR berichtete, seien Unklarheiten über ausstehende Rechnungen, mögliche Einnahmen und die Hoffnung, ein neuer Vorstand könne auch in diesem Jahr wieder das traditionelle Weiherfest organisieren, die Gründe, dass drei der stimmberechtigten Mitglieder gegen die Auflösung des Heimat- und Verkehrsvereins Niederwürzbach stimmten.

Damit war die Drei-Viertel-Mehrheit, die für die Auflösung eines Vereins notwendig ist, nicht erreicht. Ein einzusetzender Notvorstand muss nun eine erneute Sondersitzung der Mitglieder einberufen, um den Verein endgültig aufzulösen.