(Foto: Arno Bachert / pixelio.de)

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(Polizeimeldung) Über das vergangene Wochenende  (29.11.-02.12.2013) ist es in Blieskastel und mehreren anderen Orten des Saarlandes wieder einmal zu sogenannten „Russischen Schockanrufen“ gekommen. In diesen Telefonaten werden die Angerufenen, durchgängig Einwanderer aus Staaten der ehemaligen Sowjetunion, mit frei erfundenen Geschichten konfrontiert und geschockt, um sie zur Zahlung von Geld zu bewegen.

So erhielt am Samstagmittag nach Polizeiangaben eine 48-jährige Frau aus Blieskastel beispielsweise einen Anruf ihres angeblichen Sohnes, der ihr erklärte, bei einem Verkehrsunfall ein Kind überfahren zu haben und nun dringend Geld für eine Behandlung im Krankenhaus benötige.

Die Blieskastelerin geriet in Panik, beendete sofort das Gespräch und rief danach ihre Söhne an, von denen jedoch keiner der Anrufer war. Die Polizei warnt insbesondere alle Migranten aus osteuropäischen Staaten vor dieser Betrugsmasche. Auch sollte man keinerlei Zahlungen leisten und sich stattdessen mit Bekannten oder der Polizei in Verbindung setzen.